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Sportbootführerschein-Reform

 

Anfang Mai 2017 hat unser Bundesverkehrsminister die neue Sportbootführerschein -  Reform unterzeichnet. Nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist diese nun seit ca. Mitte Mai in Kraft.

Was hat sich geändert?

1.)
Beim Sportbootführerschein See können Theorie- und Praxisprüfungen nun einzeln an unterschiedlichen Tagen abgelegt werden. Vorher war dies nicht möglich. Die praktische Prüfung kann auch im Ausland vor einem deutschen Prüfungsausschuss abgelegt werden.

2.)
Mit dem Sportbootführerschein Binnen dürfen nun Fahrzeuge bis 20m Rumpflänge (statt bisheriger 15m) geführt werden. Dies gilt auch für Inhaber eines Sportbootführerschein Binnen, der in der Vergangenheit ausgestellt worden ist. Die neue Freigrenze von 20m gilt allerdings nicht auf dem Rhein, dort bleibt es bei der alten Freigrenze von 15m.

3.)
Voraussichtlich ab 01.01.2018 wird es den Sportbootführerschein Binnen und See nicht mehr in Papierform, sondern als „Scheck-Karte“ geben. Die übrigen Führerscheine und Zeugnisse (FKN, Funk, SKS etc.) werden weiter in Papierform ausgegeben. Da die Scheck-Karte von der Bundesdruckerei gedruckt und versendet wird, ist nach der Prüfung künftig mit Wartezeiten zu rechnen. Dem Bewerber kann jedoch gegen eine Gebühr von voraussichtlich 15,- € ein vorübergehender Führerschein mit einer Gültigkeit von drei Monaten ausgestellt werden, mit dem er im Inland (nach aktuellem Stand also nicht im Ausland!) Sportboote führen darf.

4.)
Die Prüfungsgebühren ändern sich mit Inkrafttreten der Reform. Im Durchschnitt erhöhen sie sich um 15€ – 25€. Eine weitere Erhöhung wird es zum 01.01.2018 aufgrund der Umstellung auf die Scheckkarte geben. Die Prüfungsgebühren Fachkundenachweis, Funk und SKS bleiben davon unberührt.

5.)
Die Fragenkataloge Binnen und See haben sich redaktionell -aber nicht inhaltlich- geändert. Die Änderungen bringen aus unserer Sicht allerdings keine größeren Probleme mit sich. Im neuen Fragenkatalog wird beispielsweise das Wort „Fahrzeugführer“ gegen „Schiffsführer“ ersetzt. Der „Sportbootführerschein Binnen“ heißt nun „Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen“. Das „Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung“ wurde gegen „Bundesministerium für digitale Infrastruktur (BMVI) ersetzt. 

6.)
Die Verbände DMYV (Deutscher Motoryachtverband) und DSV (Deutscher Seglerverband) erkennen im Rahmen des SBF Binnen und See gegeneinander keine Teilprüfungen an. Hat also ein Bewerber beispielsweise die praktische Prüfung zum Sportbootführerschein See bei einem Prüfungsausschuss des DMYV abgelegt, so muss er auch die theoretische Prüfung bei einem der DMYV – Ausschüsse und kann nicht zu einem Ausschuss des DSV wechseln.

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